Praxis für Komplementärmedizin
Dr. scient. med. Esther Granitzer MSc

Praxis-News 42 - Dezember 2014

Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire).

Es freut mich sehr, Ihnen heute die 42. Praxis-News-Ausgabe mit folgenden Themen vorstellen zu können:

Artikel: - Vitamin D3 – eine Standortbestimmung

           - Koffein erhöht Inkontinenzgefahr, auch bei Männern

           - Hinweis der Krankenkassen

Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass die komplementär-medizinische Praxis Granitzer vom Montag 22. Dezember 2014 bis und mit Montag 12. Januar 2015 geschlossen ist.

Ab Dienstag 13. Januar 2015 bin ich wieder für Sie erreichbar.

Eine wunderschöne Festtagszeit wünscht Ihnen:

Ihre Esther Granitzer MSc, Praxis für Komplementärmedizin.

 

Vitamin D3 – eine Standortbestimmung

(Teilauszug aus: Sanders KM et al. Annual high-dose vitamin D and falls and fractures in older woman. A randomizend controlled trial. JAMA 2010; 303 (18): 1815-1822)

Vitamin D3-Status

Zurzeit besteht der Konsens, dass ein 25-OH-Vitamin D3-Blutspiegel von 75-100nmol/l ideal ist. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die optimalen Werte nicht für alle Ethnien gleich zu sein scheinen. Dies wurde bei den bisherigen Studien kaum beachtet und dürfte wesentlich zu den nicht immer klaren Ergebnissen beigetragen haben.

Vitamin D3: täglich, wöchentlich oder als einmalige, hochdosierte Bolus-Gabe?

Die bisherigen Studien zeigen, dass eine einmalige Vitamin D-Gabe im Bereich von 300‘000-500‘000 I.E. zu einem erhöhten Risiko für Stürze und Knochenfrakturen führte. Sehr hohe Vitamin D3-Dosen ergeben also keine gleichförmige Vitamin D3-Abgabe wie man dies z.B. von parenteralen Depots von Vitamin B12 gewohnt ist. Vitamin D3 sollte also idealerweise täglich eingenommen werden. Die Dosierung sollte dem Laborstatus, dem Alter, der Zielsetzung und der ethnischen Herkunft angepasst werden.

Burgerstein D3 liquid enthält Cholecalciferol, die gut verwertbare Form von Vitamin D. Die neue, flüssige Form, auf Basis von hypoallergenen, pflanzlichen Ölen, ist geschmacksneutral und enthält keinen Alkohol. Das Produkt ist daher auch bestens für Kinder geeignet. Burgerstein Vitamin D3 wird nach orthomolekularen Kriterien hergestellt: Es enthält nur Stoffe, die natürlicherweise in der Nahrung und im Körper vorkommen und beinhaltet somit keine resorbierbaren, körperfremden Hilfsstoffe (wie z.B. Süssstoffe, Konservierungsmittel und Aromastoffe).

Vitamin D3 – das Sonnenvitamin für Jung und Alt. 1 Tropfen welcher 7,5 μg Vitamin D3 (= 300 I.E.) enthält, entspricht der Tagesdosis. 10ml Burgerstein D3 liquid können zum Preis von Fr. 9.00 in der Praxis für Komplementärmedizin Granitzer bezogen werden.


Koffein erhöht Inkontinenzgefahr – auch bei Männern (Teilauszug aus: NewsMedical, January 2013, Sally Robertson, http://www.news-medical.net/news/ 20130107/1002/German.aspx)

Beim Kaffee zurückhalten müssen sich nicht nur Frauen mit einer Blasenschwäche! In einer Studie brachte der Genuss von zwei Tassen Kaffee pro Tag auch bei Männern die Blase signifikant häufiger zum Tröpfeln.

Dies ist das Ergebnis einer neuen Analyse (2013) der Daten aus einer grossen Gesundheitsumfrage, die in den USA zwischen 2005 und 2007 durchgeführt wurde. Forscher der Universität von Georgia werteten hierzu die Daten von knapp 4000 Männern aus. Erfasst wurde, wie viel Koffein und welche Mengen anderer Flüssigkeiten diese täglich zu sich nahmen und wie sich dies auf den ungewollten Urinverlust niederschlug. Als Massstab galt ein Index, der sowohl die Häufigkeit, als auch die Menge des Urinverlusts misst.

Schon ab zwei Tassen Filterkaffee (das entspricht ca. 234mg Koffein) nahm die Anzahl der Inkontinenzfälle mässigen bis schweren Grades zu. Davon unabhängig waren das Alter oder mögliche Risikofaktoren für eine Harninkontinenz, wie z.B. die gutartige Prostatavergrösserung. Weder Wasser noch andere Flüssigkeiten (nicht einmal Alkohol) liessen die Zahl der Inkontinenzhäufigkeit, oder die Menge des Urinverlusts so steigern, wie Kaffee dies vermochte.

 

Hinweis der Krankenkassen

Gemäss einer neuen Krankenkassen-Verordnung akzeptieren die Leistungsträger ab 01. Oktober 2014 nur noch eindeutige Therapiezeiten auf der Abrechnung. D.h. anstatt 45-60 Min. rechnet die Praxis Granitzer neu jeweils 60 Min. ab, anstatt 30-45 Min. => 45 Min., anstatt 15-30 Min. => 30 Min. und anstatt 05-15 Min. werden 15 Min. abgerechnet. Neu darf jedoch nach Aufwand, eine Anamnesegebühr (z.B. 30 Min => Fr. 50.00), oder (je nach Krankenkasse) ein Aktenstudium (z.B. 60 Min => Fr. 90.00) in Abwesenheit des Patienten verrechnet werden (Genauere Angaben dazu finden Sie auf http://www.praxis-granitzer.ch/index.php/preise).