Praxis für Komplementärmedizin
Dr. scient. med. Esther Granitzer MSc

Praxis-News 46 - Dezember 2016

Geniessen wir, was uns der Tag beschert, wer weiss, ob solch ein Tag uns wiederkehrt (Hâfis).

 

Es freut mich sehr, Ihnen heute die 46. Praxis-News-Ausgabe mit folgenden Themen vorstellen zu können:

 

Artikel:   - Wir schauen auf ihre „inneren“ Werte – Labordiagnostik

             - Schlaflos mit Smartphone

             - Beilage: Einladung zu den Weihnachtskonzerten von Gospel im Centrum und Adrian Snell

Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass die komplementär-medizinische Praxis Granitzer vom

Mittwoch 21. Dezember 2016 bis und mit Sonntag 08. Januar 2017 geschlossen ist.

 

Ab Montag 09. Januar 2017 bin ich wieder für Sie erreichbar.

 

Eine wunderschöne Festtagszeit wünscht Ihnen:

Ihre Esther Granitzer MSc, Praxis für Komplementärmedizin.

 

Wir schauen auf Ihre „inneren“ Werte – Labordiagnostik

(Teile aus: Ganzimmun-Diagnostik AG und www.gastromed.ch)

Die Darmflora, das sind alle Bakterien, die im Darm des Menschen leben. Diese Darmbakterien unterstützen die Gesundheit, sie schützen den Darm, durch „abdichten“ der Schleimhaut, vor Infektionen. Gleichzeitig helfen sie, die inneren Darmzellen zu ernähren.

Doch die Wirkung unserer Darmflora geht noch viel weiter, das zeigen Studien bereits im 1996. Es konnte aufgezeigt werden, dass die Ernährung und die im Darm lebenden Bakterien Einfluss auf gerade jene Darmzellen nehmen, die Serotonin – unser „Glückshormon“ – bilden. Es lohnt sich also, der Psyche zuliebe, den Darm und seine Bakterien mit der richtigen Ernährung und guter Therapie zu hegen und zu pflegen.

Kommt die Darmflora aus dem Gleichgewicht (z.B. durch eine fett- und eiweissreiche Ernährung, einen Mangel an Verdauungsenzymen oder Gallensäuren, durch Antibiotika, oder eine Störung der Nahrungsaufnahme im Darm), kann dies u.a. zu Fäulnis, Gasbildung und Histaminproduktion führen.

Mehr als 30% der Bevölkerung leidet an unklaren abdominellen Symptomen, die sich u.a. als Blähungen, wiederkehrende Durchfälle, Verstopfung, Bauchkrämpfe, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, Allergien, aber auch als Hautprobleme darstellen.

Pro Jahr werden allein in Deutschland über 70 Millionen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes registriert und gemäss der Magen Darm Liga Schweiz geht man davon aus dass 10-15% der Schweizer-Bevölkerung von einem Reizdarm-Syndrom betroffen sind.

Indikationen für eine Stuhlfloraanalyse sind u.a. gastrointestinale Störungen, akute oder chronische Darmentzündungen, Verstopfung oder chronische Durchfälle, Blähungen, Darmwinde, sowie Verdacht auf intestinale Hefe- oder Schimmelpilzbelastungen. Stuhlfloraanalysen eignen sich daher sehr gut als Verlaufskontrolle bei Magen-Darm-Erkrankungen oder Krankheiten mit multikausalem Ursprung, wie Neurodermitis, Psoriasis…usw…aber auch bei Angst und Depressionen, die häufig mit einer Darmflora-Störung einhergehen. Denn nur wenn der Darm gesund ist, bleibt auch die Psyche stabil….

Eine Laboranalyse der Darmflora kostet, je nach Aufwand, zwischen Fr. 65.00 und Fr. 185.00 (plus Bearbeitungsgebühr), wird jedoch von den meisten Krankenkassen im Rahmen der Zusatzversicherung erstattet.

Zögern Sie nicht mich anzurufen, ich berate Sie gerne!

 

Schlaflos mit Smartphone

(Teile aus: Gesundheits-Nachrichten Juli/August 2016 und Dr. Dürrenberger, c/o ETH Zürich)

Mehr als 70 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Im Schnitt werden Apps hundertmal am Tag, etwa alle 10 Minuten, aufgerufen – und das auch kurz vor dem Schlafengehen.

Forscher der Universität in Koblenz-Landau fanden nun heraus, dass sich drei von vier Jugendlichen noch in den letzten zehn Minuten vor dem Zubettgehen mit dem Handy beschäftigen. Zwanzig Prozent schauen auch nach dem Lichtlöschen „sehr oft“ und 21 Prozent „häufig“ auf den Bildschirm. Bei ganzen 60 Prozent liegt das Gerät auf dem Nachttisch, bei 23 Prozent direkt im Bett oder unter dem Kopfkissen. Nur zwei Prozent der Befragten lassen das Smartphone ausserhalb ihres Schlafzimmers. Fast ein Drittel wird ein- bis zweimal in der Woche ungewollt durch Meldungen in der Nacht geweckt.

Die Folgen sind eine beeinträchtigte Schlafqualität, eine verkürzte Schlafzeit, sowie eine tagsüber verstärkte Müdigkeit. Nur wenige fühlten sich nach dem Erwachen frisch und ausgeruht.

Einer der Gründe für die schlafstörende Wirkung der Geräte liegt in dem blauen Licht ihrer LED-Bildschirme. Helles Licht hemmt die Produktion von Melatonin, jenes Hormons, das die innere Uhr steuert, müde macht und das Einschlafen fördert.

Ganz zu schweigen von der Elektrosmogbelastung. „Die höchste Strahlenbelastung kommt nicht von den Mobilfunkantennen, sondern vom eigenen Handy, von den Schnurlostelefonen und den Kabellos-Netzwerken“ sagt Dr. Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation an der ETH in Zürich. „Jeder ist also zumindest mitverantwortlich, wie viel Strahlung er abbekommt“, so auch das Fazit von unzähligen wissenschaftlichen Studien.

 

Einladung zu den Weihnachtskonzerten von Gospel im Centrum und Adrian Snell, dem legendären britischen Komponisten

Gospel im Centrum lädt zu zwei weihnächtlichen Konzerten in die St.Laurenzen-Kirche ein.

 

Donnerstag 15. Dezember 2016 um 20 Uhr

Freitag 16. Dezember 2016 um 20 Uhr

 

Kostenlose Platzkarten sind 45 Minuten vor Konzertbeginn am Eingang der St.Laurenzen-Kirche erhältlich

(Eintritt frei – Kollekte).