Praxis für Komplementärmedizin
Dr. scient. med. Esther Granitzer MSc

Kommunikation ist der Schlüssel der Gesundheit

Esther Granitzer, 28. August 2011

 

Facharbeit Regulative Verfahren

Masterstudium MSc für komplementäre, psychosoziale und integrative Medizin

 

Information als Schlüssel: Homöopathie, Bioresonanz, Bachblüten

 

Kommunikation ist der Schlüssel der Gesundheit

 

Einleitung

In dieser Facharbeit beziehe ich mich auf den Titel „Information als Schlüssel“ des Lernfeldes 09 und den weiterführenden Hinweis „Die Nachricht zu einer Information ist Bestandteil der Kommunikation.“ welcher auf der Seite 2 im Kapitel 5 „Einleitung“ erwähnt wird (Methoden / Regulative Verfahren LF 09, 2011). Eine mangelhafte Kommunikation innerhalb des Körpers, aber auch der fehlende Austausch mit der Aussenwelt macht krank. Der zentrale Schlüssel zur Gesunderhaltung des Menschen liegt in seiner Kommunikationsfähigkeit.

 

Hypothese

Kommunikation ist der Schlüssel der Gesundheit

 

Methoden

-Internetrecherche

-Literaturrecherche

-private Erkenntnisse

 

Ergebnis

„Kommunikation unter Lebewesen ist das Herzstück unserer Welt. Ohne Kommunikation gibt es kein Leben“ schreibt Toby E. Rodes (geboren am 25. Oktober 1919 in Frankfurt am Main), der wohl älteste und sehr bekannte Kommunikationsexperte mit Firmensitz in Basel, in seinem autobiografischen Werk „Einmal Amerika und zurück (Rodes, 2009).

Das lateinische „communicare“ von welchem „Kommunikation“ stammt, bedeutet so viel wie „vereinigen, gemeinsam machen, teilnehmen lassen, teilen und mitteilen“. Gemäss Definition ist Kommunikation situationsabhängig, dient der Problemlösung und wird auch häufig als Übertragung und Austausch von Informationen beschrieben (Wikipedia, 2011a).

Mangelhafte Kommunikation macht krank und wenn sie gänzlich fehlt, so stirbt der Mensch. Dies fand auch schon der deutsche Kaiser Friedrich II (1194 – 1250) in einem seiner zahlreichen, naturwissenschaftlichen Experimente heraus. Gemäss der Chronica Salimbenis aus dem 13. Jahrhundert, wollte Kaiser Friedrich II herausfinden, in welcher Sprache Kinder sich auszudrücken beginnen würden, auch wenn sie vorher niemals jemanden sprechen gehört haben (Wikipedia, 2011b). In einer Studie des deutschen Diplompsychologen und Psychotherapeuten Maximilian Rieländer über Sozialwaisen, ist über diesen grausamen Versuch des Kaisers zu lesen „Sein lebhaftes Interesse veranlaßte ihn zu einem seltsamen Experimente: er übergab Wärterinnen und Ammen eine Anzahl verwaister Neugeborener zur Aufzucht mit dem Auftrag, ihnen die Brust zu reichen, sie zu reinigen, zu baden, etc. aber mit dem strengsten Verbote, sie jemals zu liebkosen und mit ihnen oder vor ihnen ein Wort zu sprechen. Es geschah nach des Kaisers Willen; aber dessen brennende Neugierde fand keine Befriedigung, denn infolge der fehlenden Kommunikation starben alle Kinder im frühesten Alter." (Rieländer, 1982).

So, wie ein Mangel oder das gänzliche Fehlen der Sozialhandlung Kommunikation krank macht oder gar zum Tod führen kann, so können auch Störungen in der endogenen Zellkommunikation des Organismus zu Krankheit oder einem Zelltod führen. Gemäss Wikipedia (2011c) bezieht sich der Begriff „Kommunikation“ in der Biologie zum einen auf die Interaktionen zwischen den Zellen, Organen, Organismen und Geweben innerhalb eines Organismus, aber auch auf Übermittlung von Signalen und die Informationsübertragung zwischen zwei oder mehreren Einzelorganismen.

Jeder Vorgang inner- und ausserhalb eines Organismus funktioniert durch Information und Kommunikation. Mit dieser Erkenntnis wird auch schnell klar, dass im Bereich der Gesundheit Einflüsse wie Mineralstoff- und Vitaminstoffwechselstörungen, Darmdysbiosen, Elektrosmog, psychische Stressbelastungen…usw…. die Kommunikationsfähigkeit zwischen den einzelnen Zellen eines Körpers teilweise erheblich stören, wenn nicht gar zum Erliegen bringen können. Deshalb ist das Ziel klar – die Wiederherstellung der Kommunikation im Organismus. Ob dies nun wie im Lernfeld 09 „Information als Schlüssel“ beschrieben mittels Homöopathie, Bioresonanz, Bachblüten oder auch durch einen anderen kommunikationsfördernden, informationsübertragenden Therapieansatz geschieht steht in dieser Facharbeit schlussendlich nicht vordergründig zur Diskussion. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass endo-, sowie exogene Reaktionsstarren und Blockaden beseitigt und die Kommunikationsfähigkeit wieder hergestellt werden muss, um eine optimale Gesundheit zu erhalten.

 

Diskussion

Was Menschen als Krankheit erfahren, hat fast immer mit der fehlenden Kommunikation innerhalb seines Körpers zu tun. Der Schlüssel zur Gesunderhaltung des Körpers liegt in der Wiederherstellung dieses gestörten Informationsaustausches im Innen, sowie im Aussen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich ebenfalls darüber berichten und viele Mitmenschen werden mir sicherlich beipflichten: negative Gespräche, Abwertungen, Beleidigungen, Dystress…..usw. machen krank. Eine positive Kommunikation jedoch baut Stress ab, regt die Produktivität an und macht glücklich. Ich bleibe ich bei meiner Hypothese: „Kommunikation ist der Schlüssel der Gesundheit“.

 

Quellenangaben

Methoden / Regulative Verfahren LF 09 (2011): Titel und Seite 2 - Einleitung „Information als Schlüssel“

 

Rieländer, M. (1982): Sozialwaisen – Kleinkinder ohne Familie, Auswirkungen von Hospitalismus. Zugriff am 28. August 2011 http://www.psychologischepraxis.rielaender.de/Literatur/ Hospitalismus.pdf

 

Rodes, T. E. (2009, September): Einmal Amerika und zurück. Huber Verlag, Frauenfeld

 

Wikipedia (2011a): Kommunikation. Zugriff am 28. August 2011 http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation

 

Wikipedia (2011b): Friedrich II. Zugriff am 29. August 2011 http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._(HRR)

 

Wikipedia (2011c): Kommunikation (Biologie). Zugriff am 28. August 2011 http://de.wikipedia.org/wiki/ Kommunikation _(Biologie)