Praxis für Komplementärmedizin
Dr. scient. med. Esther Granitzer MSc

Ohne Licht kein Leben

Esther Granitzer, 31. Mai 2011

 

Facharbeit Regulationsbiologie

Masterstudium MSc für komplementäre, psychosoziale und integrative Medizin

 

Jüngere Biophysik und die Regulationstherapien. Chaos und Ordnung, biologische Kohärenz, Kommunikation durch elektromagnetische Felder.

 

Ohne Licht kein Leben.

 

Einleitung

In dieser Facharbeit beziehe ich mich auf die Aussagen „Für seine globale interne Kommunikation scheint sich der Organismus elektromagnetischer Wechselwirkungen, insbesondere Felder im Bereich des sichtbaren Lichtes, zu bedienen.“ und dann „Die Abstrahlung von Biophotonen verändert sich im Experiment, je nachdem, welche Stoffwechselprozesse im Moment ablaufen, bzw. dem Allgemeinzustand des Organismus.“ welche im Lernfeld 09 auf der Seite 4 Übersicht erwähnt werden (Regulationsbiologie LF 09, 2011). Forscher in aller Welt bestätigen inzwischen, dass unsere Körperzellen ganz schwaches Licht abgeben. Professor Fritz-Albert Popp spricht dabei von Biophotonen.

 

Hypothese

Ohne Licht kein Leben.

 

Methoden

-Internetrecherche

-Literaturrecherche

-persönliche Erfahrungen

 

Ergebnis

Schon im 1. Buch Mose / Genesis Kapitel 1,3 steht zu lesen „Da sprach Gott: Es werde Licht und das Licht strahlte auf.“ (Gute Nachricht Bibel, 2000). Nicht nur die Mystiker aller Epochen beschreiben ihre Erfahrungen mit dem Urereignis der Lichterschaffung, sondern mittlerweile kann auch die moderne Wissenschaft das Licht des Lebens nachweisen, welches in allen Zellen des Menschen, der Tiere und der Pflanzen enthalten ist.

Mit dem Satz „Ohne Licht ist kein Stoffwechsel und deshalb auch kein Leben möglich.“ begann der Frankfurter Biophysiker Professor Dr. rer. Fritz-Albert Popp, der Forscher auf dem Gebiet der Biophotonen und Evolutionsbiologie, sein Referat am Symposium „Energie und Heilen“, welches im Oktober 2008 im Schweizer Städtchen Schaffhausen stattfand. Gemäss Popp ist der Mensch nicht Fleischesser oder Vegetarier, sondern ein Lichtsäuger. Wenn wir essen, gelangen nicht nur chemische Inhaltsstoffe, wie Mineralien, Spurenelemente Vitamine, usw. in unseren Körper, sondern vor allem Lichtenergie, welche gemeinsam mit den körpereigenen Informationen die biochemischen Abläufe unseres Organismus steuern. Je höher die Lichtspeicherfähigkeit eines Nahrungsmittels ist, desto höher ist laut Popp, der Beitrag für die zelluläre Ordnung. Jede Sekunde sterben in unserem Körper 10 Millionen Zellen, welche wieder ersetzt werden müssen. Das bedeutet, dass wir ständig neues Leben erschaffen und zwar aus Zutaten, die wir mit unserer Nahrung zuführen. Wenn unser Organismus jedoch auf die Dauer nur lichtschwache Nahrungsmittel erhält, fehlen der Lebens- und Zellerneuerung die Voraussetzungen für Gesundheit und Vitalität, die Anfälligkeit für Krankheiten nimmt zu und der Alterungsprozess beschleunigt sich (Symposium, 2008).

Biophotonen sind Lichtquanten oder anders gesagt, die physikalisch kleinsten Elemente von Licht, die von lebenden Zellen abgegeben werden. Mitte der 70er Jahre gelang Professor Popp der Nachweis dieser schwachen Lichtemissionen mittels einer hochempfindlichen Kamera, welche nicht nur die Photonenabstrahlkraft des menschlichen Organismus misst, sondern auch sehr effizient zum Nachweis von energiereichen Lebensmitteln eingesetzt werden kann.

Da die Biophotonen jedoch nur eine sehr schwache Lichtemission von 10-17Watt besitzen, kann ihr Nachweis laut Popp nur in absoluter Dunkelheit erfolgen, da sonst diese Lichtquanten durch das Restlicht der Umgebung überstrahlt werden würden. Zu diesem Zweck verwendet der Biophysiker eine hoch empfindliche Kamera, auch Photoelektronenvervielfacher genannt. Dieser Photomultiplier (PMT) ist eine spezielle Elektronenröhre welche den Zweck hat, schwächste Lichtsignale, bis hin zu einzelnen Photonen, durch Erzeugung und Verstärkung eines elektrischen Signals zu eruieren (Wikipedia, 2011). Mit Hilfe dieser extrem lichtverstärkenden Technik, welche so empfindlich ist, dass in einer Entfernung von 10km noch das Leuchten eines Glühwürmchens gemessen werden könnte, gelang Popp nicht nur der Nachweis der Photonenstrahlung in allen lebenden Systemen, sondern dass biochemische Reaktionen in lebenden Organismen von ultraschwacher elektromagnetischer Strahlung reguliert und gesteuert werden (Schumacher, 1995).

Die Biophotonenforschung beweist mittlerweile, dass naturbelassene, frische Lebensmittel einen sehr hohen Grad an „Lichtenergie“ spenden, während behandelte und konservierte Nahrungsmittel diese kaum vermitteln.

Dies beschreibt Professor Popp in seinem Buch „Botschaft der Nahrung“, indem er die zu testenden Produkte in den Photonenvervielfacher legt und dabei deren Abstrahlkraft der Photonen misst. In diesem Experiment werden Eier von Hühnern, die in einer Kunstlichtbatterie leben, mit denen von Freilaufhennen verglichen.

Alle Hühner wurden anfangs gemeinsam in Batteriehaltung und bei gleichen Licht- und Futterverhältnissen gehalten. Solange sich die Tiere in der Legebatterie befanden, hatten alle Eier die gleichen Photonenmesswerte. Als ein Teil der Hühner, bei gleicher Fütterung, nach drei Wochen ins Freie durften, unterschieden sich bereits nach einer Woche die Freilandeier von den Käfigeiern durch eine stetig zunehmende Ordnung, welche im Zusammenhang mit der steigenden Anzahl an Biophotonen stand. Die bei natürlichem Sonnenlicht gelegten Eier hatten also eine wesentliche höhere Lichtspeicherfähigkeit, als die Käfigeier (Popp, 2005). Zu ähnlichen Ergebnissen gelangte Professor Herbert Klima vom Atominstitut an der Technischen Universität Wien, der bestätigt, dass sich Bio-Rindfleisch in seinem Lichtwert zu konventionellem Fleisch unterscheidet, obwohl beim Gehalt an Spurenelementen und Vitaminen oft kein Unterschied messbar sei (Vitavortex, 2011). Gemäss Popp handelt es sich bei der Biophotonenmessung der Lebensmittel jedoch nicht nur um die Lichtmenge, die die Qualität eines Lebensmittels bestimmt, sondern auch um die der Kohärenz des Lichts. An vielen hundert Lebensmitteln wurde mittlerweile getestet, dass das Leuchten nachlässt, wenn Pflanzen verrotten oder verdaut werden. Laut Popp liefert die Lichtmessung jedoch eindrückliche Erkenntnisse, wo die herkömmliche Inhaltsanalyse versagt (Spiegel, 2005).

 

Diskussion

Das Licht ist die wichtigste bioenergetische Antriebsenergie für unseren Körper und Geist, deshalb ist es auch wichtig, auf eine energiereiche, lichtvolle Ernährung zu achten. Jede lebende Zelle strahlt Licht aus, ohne Licht ist deshalb auch kein Leben möglich.

An dieser Stelle möchte ich noch hinzufügen, dass ich Professor Dr. rer. Fritz-Albert Popp, den Gründer des Internationalen Instituts für Biophysik, am 19. Oktober 2008 im Rahmen einer Weiterbildung persönlich kennenlernen durfte – es war eine sehr spezielle und vor allem äusserst energiereiche, um nicht zu sagen „licht-volle“ Begegnung.

 

Quellenangaben

Gute Nachricht Bibel (2000): das 1. Buch Mose / Genesis Kapitel 1,3. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Popp, F.-A. (2005): Die Botschaft der Nahrung. Verlag Zweitausendeins, Frankfurt

Regulationsbiologie LF 09 (2011): Übersicht, S. 4, Jüngere Biophysik und die Regulationstherapien…..

Schumacher, P. (1995): Biophysikalische Therapie der Allergien. Verlag Sonntag, Stuttgart

Spiegel (2005): Biophotonen. Das rätselhafte Leuchten allen Lebens. Zugriff am 31.05.2011 http://www.spiegel.de/ wissenschaft/mensch/0,1518,370918,00.html

Symposium (2008, Oktober): „Energie und Heilen“. Institut Core Energetics, Schweiz

Vitavortex (2011): Biophotonenforschung nach Popp. Das Licht in den Zellen – das Licht in unserer Nahrung. Zugriff am 31.05.2011 http://vitavortex.com/media/medien/biophotonen_forschung_nach_prof.popp_ 04e74 .pdf

Wikipedia (2011): Photomultiplier. Zugriff am 31.05.2011 http://de.wikipedia.org/wiki/Photomultiplier